Die Anwendung von Vitalpilzprodukten bei Katzen erfolgt in der Regel unkompliziert und kann gut in den täglichen Fütterungsablauf integriert werden. Die Produkte liegen meist als Pulver oder Extrakt vor und lassen sich einfach unter das Futter mischen oder in Flüssigkeit auflösen.
Je nach Produktform unterscheiden sich Pulver und Extrakte in ihrer Konzentration und Verarbeitung. Beide Varianten können grundsätzlich verwendet werden und lassen sich bei Bedarf auch miteinander kombinieren. Welche Form im individuellen Fall bevorzugt wird, hängt von den jeweiligen Bedürfnissen sowie der allgemeinen Fütterungssituation ab.
Für eine passende Anwendung und Dosierung wird empfohlen, sich an eine fachkundige Person wie einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker zu wenden, insbesondere wenn das Produkt gezielt in eine bestehende Fütterungsroutine integriert werden soll.
Die Vitalpilzprodukte sind fein verarbeitet und lassen sich gut unter das tägliche Futter mischen. Sollte eine Katze die Beimischung zum Futter nicht akzeptieren, kann das Pulver alternativ in einer kleinen Menge Wasser eingerührt und anschließend über das Futter gegeben werden.
Zur Ergänzung der Fütterung können je nach Gesamtzusammensetzung der Ernährung auch weitere pflanzliche Bestandteile verwendet werden, die sich in die tägliche Ration integrieren lassen. Dabei sollte stets auf eine ausgewogene und bedarfsgerechte Fütterung geachtet werden.
Unsere Vitalpilzprodukte werden schonend verarbeitet und sind für die tägliche Anwendung im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung konzipiert.
Die optimale Dosierung kann abhängig von der Tierart, dem Alter, dem Allgemeinzustand und der Art der Krankheit sein, daher sollte man den empfohlenen Tagesbedarf des Tierarztes oder Tierheilpraktikers beachten. Aus Erfahrungswerten kann man für Katzen folgenden Richtwert nehmen:
| Gewicht | Menge Vitalpilz Pulver | Menge Vitalpilz Extrakt |
| bis 5 kg | 1 g Pilzpulver oder 2 - 3 Kapseln | 250 - 300 mg oder 1 Kapsel |
| bis 10 kg | 2 g Pilzpulver oder 3 - 4 Kapseln | 500 - 600 mg oder 1 - 2 Kapseln |
In sehr seltenen Fällen kann es zu Beginn der Vitalpilztherapie zu Blähungen und leichten Durchfällen kommen. Auch vermehrte Sekretbildung in den Ohren oder Hautreaktionen können in seltenen Fällen beobachtet werden. Sollte dies bei ihrer Katze (oder auch jedem anderen Tier) der Fall sein, muss die Dosierung für einige Tage reduziert werden. Normalerweise regulieren sich die anfänglichen Nebenwirkungen innerhalb von einigen Tagen von selbst. Anschließend können die Heilpilze stufenweise wieder höher
dosiert verabreicht werden, bis die erforderliche Dosis erreicht ist. Aufgrund seines hohen Kaliumgehaltes, sollte der Shiitake bei Herz- oder Niereninsuffizienzen nur nach ausdrücklicher Rücksprache mit dem behandelnden Fachpersonal gegeben werden. Wenn die Katze ACE-Hemmer erhält, sollte generell vor der Gabe von Vitalpilzen, Rücksprache mit dem Tierarzt / Tierheilpraktiker gehalten werden, um eine Hyperkaliämie zu vermeiden.
Bei trächtigen oder säugenden Katzen, sollten Heilpilze mit entgiftender Wirkung auch nur nach vorherige Rücksprache verabreicht werden. Auricularia kann die Einnistung der befruchteten Eizelle verhindern oder zu Fehlgeburten führen. Deshalb sollte dieser Pilz bei der Zucht nicht eingesetzt werden
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