Der Hericium Vitalpilz wird wegen seines Äußeren auch Igelstachelbart genannt. Die Übersetzung aus dem Chinesischen ist Affenkopfpilz, denn das zottelige Aussehen dieses Pilzes erinnert an in China vorkommende Affen, die so behaart sind, dass man kein Gesicht erkennen kann. Der Vitalpilz Hericium kommt auch in unseren Wäldern vor und ist ein wohlschmeckender Speisepilz und als Delikatesse geschätzt. Die Aromaausstattung mit mehr als 32 Aromastoffen ist bemerkenswert. Die Komposition dieser Aromastoffe erzeugt einen Geschmack der an Meeresfrüchte erinnert und geschmacklich ebenso zitrus- wie auch kokosähnliche Anteile besitzt. In China wurde der Hericium Vitalpilz früher den Kaisern statt eines Tributes aus Gold gebracht. Der Igelstachelbart ist ein seltener Pilz, der als Wundparasit an älteren Laubbäumen wächst. In Deutschland wächst der Igelstachelbart sehr zerstreut, wurde jedoch in fast allen Bundesländern einmal nachgewiesen.
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